Bestellt ist nicht entschieden

Bestellen ist keine Entscheidung. Werbeartikel werden geordert, nicht gewählt. Das eine ist ein Vorgang. Das andere eine Verantwortung. Genau hier entsteht das Problem.

Im Einkauf liegt eine Anfrage aus dem Marketing. Das Budget ist freigegeben. Die Mengen stehen fest. Doch niemand hat geprüft, warum dieser Artikel. Der Vertrieb wünschte sich etwas Greifbares. HR brauchte ein Geschenk zum Jubiläum. Am Ende bestellt der Einkauf, was am schnellsten ging.

Das passiert nicht, weil Menschen nachlässig sind. Sondern weil keine Zuständigkeit definiert ist. Eine Bestellung lässt sich auslösen. Eine Entscheidung braucht einen klaren Verantwortlichen. Fehlt dieser, füllt der Prozess die Lücke mit Tempo.

Ich erlebe das in vielen Industrieunternehmen. Bei einem Kunden bestellten drei Abteilungen unabhängig voneinander. Jede griff zum Standardartikel aus dem Katalog. Keine fragte nach Ziel oder Wirkung. Die Zuständigkeit war nie benannt worden. Erst die klare Zuweisung änderte das Verhalten.

Was folgt daraus? Erstens braucht jeder Werbeartikel einen Entscheider. Zweitens muss dieser das Ziel kennen. Drittens trägt er die Verantwortung für die Wirkung. Ohne diese drei Punkte bleibt jede Bestellung Zufall.

Hier setzt Marksense an. Nicht beim Artikel. Beim Prozess dahinter.

Nur mit klaren Prozessen können Werbeartikel ihre ganze Wirkung entfalten.

Woher diese fehlende Zuständigkeit oft kommt, beschreibt der Beitrag Für Werbeartikel ist niemand wirklich zuständig. Wie aus einer Bestellung eine bewusste Entscheidung wird, zeigt Werbeartikel sind keine Entscheidung. Sie sind das Ergebnis einer Entscheidung sowie der Kommunikations-Kompass.